Biaxial-Orientierte-Folien-Produktion

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Einführung
Der weltweite Bedarf an Folien wächst ständig. Das Wachstum bei biaxial-orientierten Folien für die Verpackungsindustrie ist besonders gross. Zwei Kategorien können unterschieden werden:

  • Folien als Handelsware, welche durch den Preisdruck des Marktes so kostengünstig wie möglich produziert werden müssen.
  • Spezialitäten, bei denen ein höherer Preis möglich ist, die höheren technologischen Anforderungen aber auch die Kosten erhöhen.

Anwendung

Ein klarer Trend zeichnet sich für mehrschichtige Folientypen ab, zu deren Produktion auch immer mehr gleichläufige Doppelschnecken- Extruder eingesetzt werden. Dieses
Verfahren erlaubt den Produzenten, gleichzeitig eine Vielzahl von Additiven direkt in den Extrusions-Prozess zu dosieren, um so Produktionskosten zu senken. Besonders interessant ist dies bei mehrschichtigen und speziell bei Folien mit einer oder mehreren Sperrschichten, Schrumpffolien, etc.

Typischer Prozess

Das Verfahren für biaxial-orientierte Folien, seien sie aus PP,PET,PS oder PA, ist kontinuierlich. In vielen Fällen ist es ein Prozess mit bis zu 6 Einfach- oder
Doppel-Schnecken-Extrudern.

Meistens werden das Basis-Polymer und die Additive mit einer Differential-Dosierwaage in einen Einfach-Schnecken-Extruder dosiert. Eine weitere kostengünstige
Alternative ist die Dosierung der pulvrigen Additive direkt in den Doppelschnecken-Extruder.

Die Schmelze wird durch die üblichen Kalander-Stationen geleitet und anschliessend in den Streckund Dehnelementen auf die gewünschte Dimension gebracht.

Hohe Flexibilität und eine hohe Endqualität sind eine direkte Folge der sehr guten Kurzzeit-Genauigkeit der Dosierwaagen, ebenfalls die substantielle Kostenreduktion.

Mit einer Genauigkeit von ± 0.5% bei 2 Sigma bei einer Probeentnahmezeit von 5 Sek. sind die Druckschwankungen am Austritt des Extruders minimal. Dies ergibt einen gleichmässigen Produktionsfluss.

Typische Rohstoffe

Abhängig von der Grösse der Linie und der Anzahl der involvierten Schichten ergeben sich folgende typische Dosierbereiche:

  • PP-Pellets
    100 - 20’000 dm³/h
    3.5 - 706 ft³/hr
  • Masterbatch Pellets
    5 - 500 dm³/h
    0.18 - 18 ft³/hr
  • Rework (Randstr.)
    10 - 5’000 dm³/h
    0.35 - 180 ft³/hr
  • PET Chips
    10 - 5’000 dm³/h
    0.35 - 180 ft³/hr
  • Additivpulver
    1 - 500 dm³/h
    0.04 - 18 ft³/hr

Die geforderte Genauigkeit ist normalerweise ± 0.5-1% bei 2 Sigma für das Basis-Harz und ± 0.2-0.5% bei 2 Sigma für die Additive.

Dosiersystem

Das K4G kontinuierliche Misch- & Dosiersystem kann gut an die Fliesseigenschaften der eingesetzten Schüttgüter, wie PP/PE basierte Granulate und Masterbatch-
Pellets, angepasst werden.

Mit dem K4G können bis zu sechs Komponenten mit kleiner bis mittlerer Dosierleistung kontinuierlich dosiert und gemischt werden.

Pneumatische

Förder-/ Nachfüllgeräte sind integriert. Eine ganze Reihe von K‑Tron Dosierern können im K4G-System eingesetzt werden, besonders auch der neue BSP-Dosierer (Bulk
Solids Pump). Mit diesem ergibt sich ein gleichmässiger und pulsfreier Schüttgutfluss.

Das K-Tron K4G-System, entwickelt für 1-, 4-, oder 6-Komponenten, kann sehr kompakt direkt über dem Extrudereinlauf platziert werden. Für einfache Reinigung oder einen Schüttgutwechsel kann jeder K4G-Dosierer ausgeschwenkt werden.

Pulvrige Additive mit guten bis sehr schwierigen Fliesseigenschaften (klumpig, brückenbildend) werden mit Doppelschneckendosierern, wie dem K-ML-KT20 oder dem K2-ML-T35, dosiert. Für PET-Chips und Rework, meistens unregelmässig geformt, sind Einschnecken-Dosierer, wie K2- ML-S60, K2-ML-S100 oder KMLS500, die richtige Wahl. Alternativ kann auch eine Smart-Dosierbandwaage vom Typ SWB-300 mit einem Vordosierer vom Typ S100 oder S500 verwendet werden.

Um einen konstanten Zufluss zum Einschnecken-Extruder zu gewährleisten, wird dieser durch einen Niveau-Sensor überwacht und die Dosierleistung dem Bedarf des Extruders automatisch angepasst. Das Mischverhältnis wird jederzeit eingehalten. Nutzen Das K-Tron K4G Smartflow-System mit der integrierten Nachfüllung garantiert eine sehr hohe
Kurzzeit-Genauigkeit bei einem weiten Sollwert-Stellbereich.

Diese hohe Kurzzeit-Genauigkeit wird durch die neuste Generation der SFT-Wägetechnologie erreicht. Die hohe Auflösung und die integrierte Datenverarbeitung ergeben eine hohe Genauigkeit auch in einer unruhigen Umgebung. Das K-Tron SmartConnex Regelsystem steht für Langzeit-Stabilität, gute Reproduzierbarkeit und konstante Dosierqualität.